Die Geschichte von Koh Samui

EInige Hintergrundinformationen zur Geschichte von Koh Samui, die Entstehung des Namens usw.

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Geschichte

Der eigentliche Ursprung des Namens "Samui" konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Es wird vermutet, daß er vom Namen eines einheimischen Baumes, des Mui, abstammt.

Samui ist, glaubt man den Legenden die darüber erzählt werden, schon vor ca. 1500 bis 2000 Jahren zumindest zeitweise besiedelt worden. Damals sollen chinesische Seefahrer auf der Insel gelandet sein um frisches Trinkwasser aufzunehmen und ihre Schiffe zu reparieren. In alten Karten aus der Zeit der Ming Dynastie im Kaiserreich China, wurde die Insel unter dem Namen Pulo Cornam erstmals schon 1687 eingezeichnet. Schiffswracks, die vor der Küste Samuis entdeckt wurden, enthielten chinesische Keramiken aus dem 17. Jahrhundert.
Samui war auch Fischern aus dem südlich gelegenen Malaysia schon lange bekannt. Im 18. Jahrhundert ließen sich von der chinesischen Insel Hainan kommende Siedler dauerhaft hier nieder, zu denen wenig später auch Thais vom Festland stießen. Es kam sehr schnell zu einer Vermischung mit den Einheimischen.
In dieser Zeit ist wohl auch die 'künstliche' Anlage des nahezu geschlossenen Kokospalmengürtels entlang der Strände entstanden. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen schließlich noch muslimische Fischer aus den südlichen Provinzen Thailands hinzu. Diese Mischung verschiedener Ethnien und Religionen und ein weitgehend eigenständiges Dasein ließ die Inselbewohner ein spezielles Selbstbewusstsein entwickeln. So sehen sie sich auch heute selbst nicht nur als Thai, sondern vor allem auch als Chao Samui, das "Volk von Samui“.

Statue auf Koh SamuiReligion:

Die heutigen Einwohner Koh Samuis sind zu ca. 80% Buddhisten und ca. 20% Muslime.
Auf Koh Samui stehen eine ganze Reihe Buddhistischer Tempel (Wat) und Pagoden (Chedi). Am bekanntesten und wohl auch das Warzeichen Koh samuis ist die vergoldete 12 Meter hohe Buddha-Statue, der „Big Buddha“ des Wat Phra Yai, die 1972 auf der kleinen vorgelagerten Insel Ko Fan gegenüber dem nördlichen Ende des Big Buddha Beach errichtet wurde. Die kleine Insel ist über einen künstlichen Damm mit Koh Samui verbunden.Weit weniger bekannt ist die am südlichsten Kap der Insel erbaute, ebenfalls vergoldete, Laem Sor Pagode.

Wirtschaft

Traditionell waren der Fischfang und die Bewirtschaftung von Palmenplantagen die wichtigsten Wirtschaftszweige. Auch heute noch sind die Erzeugnisse der Plantagen neben dem Tourismus die größte Einnahmequelle. Samui exportiert jeden Monat ca. 2 Millionen Kokosnüsse und diese gelten als die besten in Thailand, vor allem das aus den Kokosnüssen gewonnene Kopra. Außerdem werden aus den Fasern der Nüsse Matten hergestellt, das Holz wird als Baumaterial und zur Herstellung von Alltagsgegenständen genutzt und hier und da werden sogar die Blätter noch zum Decken von Häusern verwendet. Weitere landwirtschaftliche Produkte sind vor allem die wegen ihres Geruchs berüchtigte Durian Frucht und Rambutan.

 

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