Touristen aus Deutschland, Östereich und der Schweiz können für einen drei bis vierwöchigen Urlaub nach wie vor ohne Visum nach Thailand reisen. Bei der Einreise über die Flughäfen in Bangkok oder Phuket erhalten sie automatisch eine Aufenthaltserlaubnis von 60 Tagen.
Ob bei dieser neuen Regelung (vorher 30 Tage) auch eine Verlängerung möglich ist, ist noch nicht abschließend geklärt.
Möglich wäre eine Verlängerung von 30 Tagen bei der lokalen Einwanderungsbehörde (Immigration) und/oder eine weitere Aus- und wieder Einreise nach Thailand, wobei es dann wieder 60 Tage gäbe.
Ausländer, die länger auf Koh Samui oder in Thailand bleiben wollen, etwa für einen Langzeiturlaub oder ähnliches, sollten sich vor der Einreise bei der thailändischen Botschaft in Berlin oder bei einem der Konsulate ein entsprechendes Visum für Thailand besorgen.
Am naheliegensten ist da ein Touristenvisum mit einer Gültigkeit von 180 Tagen und multiplen Einreisen zu je 60 Tagen, während der Gültigkeit.

Aber Achtung: Die Gültigkeit des Visums (180 Tage) ist nicht gleichzusetzen mit der erlaubten Aufenthaltsdauer! Letztere erhält man bei der Einreise und die beträgt bei einem Touristenvisum nur 60 Tage und sie kann bei der Immigration vor Ort nochmal um 30 Tage verlängert werden.
Dann wird eine erneute Aus/Einreise fällig, wobei man dann wieder 60 Tage gestempelt bekommt.
Wer noch länger in Thailand bleiben möchte, braucht dafür gute Gründe und ein Non Immigrant Visum, vorzugsweise mit einer Gültigkeit von 1 Jahr und multiplen Einreisen:
- Non Immigrant Visa Kategorie “O” für Rentner oder Personen über 50 Jahre, sowie für Personen die mit einem thailändischen Staatsbürger verheiratet sind.
- Non Immigrant Visum Kat. “B” für Ausländer, die in Thailand Arbeiten wollen oder müssen bzw. eine Firma gründen wollen oder bereits haben.
Auch hierfür gibt es ein Visum mit einer Gültigkeit von 1 Jahr und multiplen Einreisen, das sogenannte Rentnervisum: Non Immigrant O-A. Das kostet derzeit 175 Euro und erlaubt multiple Einreisen zu je 1 Jahr.